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Cordyceps, der Pilz, der die Leichtathletik-Welt sprachlos machte

  • Autorenbild: Veronika Fabianova
    Veronika Fabianova
  • vor 3 Tagen
  • 7 Min. Lesezeit
Leichtathleten auf einer Laufbahn bei einem Wettkampf-Titelbild eines Artikels über Cordyceps und sportliche Leistung

Stuttgart, 1993. Die Leichtathletik-Weltmeisterschaften laufen, und eine Gruppe chinesischer Läuferinnen zerlegt reihenweise Weltrekorde, die teilweise seit Jahren als unantastbar galten. Die internationale Presse ist fassungslos. Wie ist das möglich?

Ihr Trainer, Ma Junren, gibt später eine Antwort, die um die Welt geht: Seine Athletinnen hätten regelmässig Cordyceps erhalten, jenen Pilz, den die Traditionelle Chinesische Medizin seit Jahrhunderten für Lebenskraft, Lunge und Ausdauer schätzt.

Ob Cordyceps wirklich der entscheidende Faktor war, lässt sich im Nachhinein nicht sauber beweisen. Training, Genetik, ein damals umstrittenes System, da spielt vieles zusammen, und seriöse Wissenschaft verkauft dir keine einfachen Antworten. Was aber unbestreitbar ist: Dieser Moment hat eine Welle an Forschung losgetreten, die bis heute nicht abgerissen ist.

Drei Jahrzehnte später wissen wir deutlich mehr. Und was auf dem Tisch liegt, ist ehrlich gesagt spannender als jede Marketing-Story.

Bevor wir tief einsteigen: Falls du dich fragst, welcher Vitalpilz zu deiner aktuellen Lebensphase passt: Energie, Fokus, Schlaf oder Vitalität im Alter, schreib mir gerne eine Nachricht. Ich helfe dir, den richtigen Einstieg zu finden, klicke hier: KONTAKT

Was ist Cordyceps und warum kostete er mal mehr als Gold?

Der ursprüngliche Cordyceps sinensis, in der Fachwelt heute meist Ophiocordyceps sinensis genannt, wächst auf über 3'000 Metern Höhe im Himalaya. Was dort passiert, ist wie aus einem Naturfilm: Der Pilz befällt die Larve eines bestimmten Nachtfalters, wächst in ihr heran und bildet schliesslich seinen Fruchtkörper: halb Raupe, halb Pilz. Genau daher stammt der Name „Raupenpilz".

Weil er so selten und so aufwendig zu finden ist, Sammler steigen in eisiger Höhenluft durch Geröll, um einzelne Exemplare aufzuspüren, zahlten Käufer für ein Kilogramm wild gesammelten Cordyceps teils mehrere zehntausend Dollar.

Herkunft und traditionelle Verwendung

In Tibet und China wird Cordyceps seit Jahrhunderten als Tonikum für Qi, für Lunge, Nieren und Regeneration geschätzt. Wer die TCM kennt, weiss: Dort denkt man in Systemen, nicht in Einzelsymptomen. Cordyceps galt als Mittel, das den ganzen Menschen stärkt nicht als schnelle Reparatur für ein einzelnes Problem.

Die gute Nachricht für uns heute: Hochwertiger Cordyceps stammt inzwischen aus kontrollierter Kultivierung. Das schont die wilden Bestände in den Bergen, sorgt für gleichbleibende Qualität und macht den Pilz für ganz normale Menschen wie dich und mich überhaupt erst zugänglich, nicht nur für Sammler mit prallem Portemonnaie.

Michael Phelps, 23 Goldmedaillen

Bleiben wir kurz beim Sport, weil die Geschichte einfach zu gut ist, um sie auszulassen. Michael Phelps, der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten, hat in Interviews über sein Regenerationsprogramm mehrfach Pilzextrakte erwähnt, darunter Cordyceps.

Jetzt die ehrliche Einordnung, die ich dir schulde: Es gibt keinen wissenschaftlichen Beweis, dass seine Medaillen auf Cordyceps zurückzuführen sind. Spitzenleistung entsteht aus jahrelangem Training, aus Ernährung, aus Schlaf, aus einem ganzen Ökosystem an Entscheidungen. Cordyceps kann in diesem Ökosystem ein unterstützender Baustein sein.

Was steckt eigentlich in diesem Pilz, dass so viele Menschen, von Hochleistungssportlern bis zu meiner eigenen Community ,ihn seit Jahren konsequent nehmen?

Inhaltsstoffe: Was beinhaltet Cordyceps?

Cordycepin, Adenosin, Polysaccharide, Beta-Glucane

Vier Namen, die du dir merken darfst, wenn du eine Sache aus diesem Artikel mitnimmst:

  • Cordycepin – das derzeit wohl am intensivsten erforschte Molekül im Cordyceps

  • Adenosin – ein Baustein, der eng mit unserem Energiestoffwechsel verknüpft ist

  • Polysaccharide – komplexe Zuckerstrukturen mit interessanten Eigenschaften für das Immunsystem

  • Beta-Glucane – bioaktive Ballaststoffe, die auch unser Mikrobiom im Darm beschäftigen

Was diese Stoffe gemeinsam haben: Sie stehen alle im Fokus aktueller wissenschaftlicher Untersuchungen, weil sie an den Prozessen andocken, die für Energie, Regeneration und ein funktionierendes Immunsystem zentral sind.

Was sagt die Forschung in 2026

Ich lese diese Studien seit Jahren: Die spannende Frage ist, WO genau die Forschung heute steht. Und da gibt es vier Bereiche, die sich klar herauskristallisiert haben.

1. Zellenergie und Mitochondrien

Deine Mitochondrien sind die Kraftwerke jeder einzelnen Zelle in deinem Körper. Sie produzieren ATP, die Energiewährung, mit der buchstäblich alles läuft, vom Gedanken bis zum Muskelzucken.

Labor- und Tierstudien zeigen, dass Cordycepin, Adenosin und die enthaltenen Polysaccharide Signalwege beeinflussen können, die an genau dieser Energieproduktion beteiligt sind. Mehrere Humanstudien deuten darauf hin, dass Cordyceps besonders bei älteren oder untrainierten Menschen die körperliche Leistungsfähigkeit unterstützen kann, gemessen etwa an Sauerstoffaufnahme (VO₂max), Belastbarkeit und subjektivem Energieempfinden.

Interessant, und das solltest du wissen, bevor du dir zu viel erwartest: Bei bereits gut trainierten Spitzensportlern fallen die gemessenen Effekte deutlich kleiner aus. Cordyceps scheint also genau dort am meisten zu bewirken, wo am meisten Luft nach oben ist. Für die meisten von uns, die im Alltag zwischen Bildschirm, Terminen und zu wenig Schlaf hängen, ist das eher eine gute als eine schlechte Nachricht.

Quelle (PubMed):

Chen S, Li Z, Krochmal R, Abrazado M, Kim W, Cooper CB. Effect of Cs-4 (Cordyceps sinensis) on exercise performance in healthy older subjects: a double-blind, placebo-controlled trial. Journal of Alternative and Complementary Medicine. 2010;16(5):585–590. PMID: 20804368.

2. Lunge und Sauerstoffversorgung

Die TCM hat Cordyceps traditionell bei Schwäche der Lunge eingesetzt, lange bevor jemand wusste, was Mitochondrien überhaupt sind. Heute untersucht die moderne Forschung ähnliche Fragestellungen: chronische Bronchitis, Belastungsdyspnoe, Sauerstoffverwertung, Entzündungen der Atemwege.

Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend.

3. Darmmikrobiom und Immunsystem

Ein Forschungsgebiet, das in den letzten Jahren explodiert ist, ist die sogenannte Darm-Lungen-Achse. Wissenschaftler untersuchen, wie das Darmmikrobiom die Immunantwort und Entzündungsprozesse in der Lunge beeinflusst.

Präklinische Studien deuten darauf hin, dass die im Cordyceps enthaltenen Beta-Glucane und Polysaccharide präbiotische Eigenschaften besitzen könnten. Sie scheinen nützliche Darmbakterien zu fördern und dadurch die Bildung kurzkettiger Fettsäuren wie Butyrat zu unterstützen. Gleichzeitig werden Effekte auf die Darmschleimhaut und die Regulation entzündlicher Signalstoffe untersucht.

Warum ist das interessant? Ein grosser Teil unseres Immunsystems ist mit dem Darm verbunden. Deshalb interessieren sich Forscher zunehmend dafür, ob Veränderungen des Darmmikrobioms auch die Immunfunktion der Atemwege beeinflussen können. Ob Cordyceps diesen Mechanismus beim Menschen klinisch relevant unterstützt, wird derzeit intensiv erforscht.

Wissenschaftliche Quelle zur Darm-Lungen-Achse:

4. Cordycepin, ein Naturstoff, über den gerade weltweit geforscht wird

Wenn ich mit anderen aus der Branche spreche, fällt ein Name immer wieder: Cordycepin. Im Labor konnte dieses Molekül unter anderem Signalwege von Tumorzellen hemmen, die Apoptose, den programmierten Zelltod fehlerhafter Zellen, auslösen und Effekte gegen oxidativen Stress zeigen.

Wichtig, und das ist mir wirklich ein Anliegen: Diese Ergebnisse stammen überwiegend aus Zellkultur- und Tierexperimenten. Ob sie sich beim Menschen in gleicher Form zeigen, muss die Forschung erst noch durch weitere klinische Studien klären. Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft dir keine Wissenschaft, sondern Wunschdenken.

Wenn dich das Thema Mitochondrien und Zellenergie genauso fasziniert wie mich, lies auch unseren Artikel über Reishi (Ganoderma lucidum): Über 400 bioaktive Inhaltsstoffe und was die Forschung heute darüber weiss, die beiden Pilze ergänzen sich in der Praxis erstaunlich gut.

Cordyceps und gesundes Altern

Ein Bereich, der mich persönlich besonders fasziniert, ist Healthy Aging. Die Forschung untersucht Cordyceps zunehmend im Hinblick auf körperliche Leistungsfähigkeit, Muskelregeneration, Konzentration, oxidativen Stress und Hautalterung.

Eine Studie aus dem Jahr 2024 liefert hierzu besonders spannende Ergebnisse. Die Forschenden untersuchten einen standardisierten Cordyceps-sinensis-Extrakt zunächst an menschlichen Hautzellen und anschliessend in einer placebokontrollierten Humanstudie.

Im Labor zeigte der Extrakt unter anderem:

  • eine gesteigerte NAD⁺-Synthese, ein zentrales Coenzym für den zellulären Energiestoffwechsel und die Aktivierung der sogenannten Sirtuine, die mit gesundem Altern in Verbindung gebracht werden,

  • eine um 68 % höhere ATP-Produktion in den untersuchten Hautzellen,

  • eine Reduktion oxidativen Stresses (ROS) um rund 30 % sowie

  • eine gesteigerte Kollagensynthese.

In der anschliessenden Humanstudie beobachteten die Forschenden zudem Verbesserungen verschiedener Hautparameter. Dennoch gilt: Ein Teil der Ergebnisse stammt aus Zellkulturversuchen und die klinische Studie war relativ klein. Weitere hochwertige Humanstudien sind notwendig, um diese Resultate zu bestätigen.

Häufige Fehler bei der Einnahme

Aus unzähligen Gesprächen mit meiner Community kristallisieren sich immer dieselben drei Stolpersteine heraus:

Fehler 1: Zu spät am Tag einnehmen.

Cordyceps wird traditionell mit Energie und Aktivierung in Verbindung gebracht. Viele nehmen ihn deshalb morgens statt abends, probier es aus und spüre selbst, was für deinen Rhythmus passt.

Fehler 2: Auf schnelle Effekte warten.

Ein Vitalpilzextrakt ist kein Espresso. Er wird traditionell als Teil eines gesundheitsbewussten Lebensstils eingesetzt, über Wochen, nicht über Stunden.

Fehler 3: Falsche Qualität wählen.

Cordyceps ist nicht gleich Cordyceps. Es macht einen Unterschied, ob du Cordyceps militaris oder Ophiocordyceps sinensis vor dir hast, wie kultiviert und extrahiert wurde, und wie hoch der Gehalt an Beta-Glucanen und Cordycepin tatsächlich ist.

So integrierst du Cordyceps in deinen Alltag

Hier liegt für mich der eigentliche Wert eines Flüssigextrakts. Die Chitinstruktur eines Pilzes ist für unseren Körper schwer verdaulich, die Zellwand muss erst aufgebrochen werden, damit die bioaktiven Stoffe überhaupt verfügbar werden. Bei einem hochwertigen Flüssigextrakt ist dieser Schritt bereits erledigt.

Praktisch heisst das: ein paar Tropfen morgens, direkt oder im Wasser, in den Tee, in den Smoothie. Kein Kapselschlucken, kein umständliches Abwiegen von Pulver. Für mich persönlich ist diese Einfachheit der Grund, warum aus einem guten Vorsatz überhaupt eine tägliche Routine wird.

FAQ — Häufig gestellte Fragen

Was ist Cordyceps genau?

Cordyceps ist ein Vitalpilz, der ursprünglich im Himalaya wächst und in der Traditionellen Chinesischen Medizin seit Jahrhunderten für Lebenskraft und Ausdauer geschätzt wird. Heute stammt hochwertiger Cordyceps überwiegend aus kontrollierter Kultivierung.

Wie nehme ich Cordyceps am besten ein?

Als Flüssigextrakt lässt sich Cordyceps unkompliziert in Wasser, Tee oder Smoothie einrühren. Viele integrieren ihn morgens in ihre Routine, um traditionell mit Energie und Aktivierung assoziierte Effekte zu nutzen.

Wie schnell zeigt sich eine Wirkung?

Vitalpilzextrakte werden traditionell über einen längeren Zeitraum eingenommen, nicht als kurzfristige Massnahme. Gib deinem Körper mehrere Wochen, um eine Routine wirklich zu etablieren.

Ist Cordyceps für Sportler geeignet?

Cordyceps wird im Bereich Ausdauer und Regeneration häufig diskutiert und ist Gegenstand aktueller sportwissenschaftlicher Forschung. Besonders bei älteren oder weniger trainierten Menschen deuten Studien auf unterstützende Effekte hin.

Wo kaufe ich hochwertigen Cordyceps in der Schweiz?

Achte auf BIO-Zertifizierung, Fruchtkörper-Extrakt statt Myzel, Chitin- und Alkoholfreiheit sowie transparente Angaben zu Herkunft und Herstellung. Verovitalis produziert seine Extrakte in Zusammenarbeit mit NAJA Forest in kontrollierter Qualität.

Fazit: Zwischen Weltrekord-Mythos und echter Wissenschaft

Cordyceps gehört zu den am intensivsten erforschten Vitalpilzen weltweit, und das aus gutem Grund. Die stärkste wissenschaftliche Evidenz gibt es derzeit für mögliche unterstützende Effekte auf Zellenergie und Mitochondrien, körperliche Leistungsfähigkeit bei älteren oder untrainierten Menschen, Sauerstoffverwertung, Regeneration und Immunmodulation.

Ganz besonders spannend bleibt die Forschung rund um Cordycepin, das gerade weltweit in zahlreichen Laboren untersucht wird. Und ja, vieles davon ist noch nicht final bewiesen. Aber genau das macht diesen Pilz für mich so faszinierend: Er steht an der Schnittstelle zwischen jahrhundertealtem Erfahrungswissen und einer Wissenschaft, die gerade erst beginnt, dieses Wissen im Detail zu verstehen.

Cordyceps ist kein Arzneimittel und ersetzt weder ausgewogene Ernährung noch Bewegung oder eine medizinische Behandlung. Aber wenn du deinen Körper ganzheitlich unterstützen willst, gehört er für mich zu den spannendsten Naturstoffen, die es gerade zu entdecken gibt.


Unser Cordyceps-Flüssigextrakt entsteht aus dem Fruchtkörper, BIO-zertifiziert, alkoholfrei, chitinfrei und mit hoher Bioverfügbarkeit, genau so, wie ich ihn selbst seit Jahren nehme. Wenn dich das neugierig macht: Wirf gerne einen Blick in unseren Shop, oder kommentiere „ENERGIE", wenn du mehr darüber wissen möchtest, wie Cordyceps in deinen Alltag passt.

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