Wenn der Körper Stopp sagt: Meine Reise durch Erschöpfung, Schmerzen & Systemchaos
- Veronika Fabianova
- 26. Jan.
- 4 Min. Lesezeit

Es gab eine Zeit, da sah ich mich selbst im Spiegel und erkannte mich kaum wieder.
Mein Gesicht war aufgedunsen. Knie geschwollen, als hätte ich einen Marathon hinter mir, obwohl ich kaum die Energie hatte, die Treppe hochzugehen. Und dieses diffuse Ziehen, Brennen, Stechen in Muskeln und Gelenken… jeden Tag woanders, jeden Tag anders stark.
Dazu eine Müdigkeit, die sich nicht ausschlafen liess. Eine Gereiztheit, die nicht zu mir passte. Eine Verdauung, die auf einmal fast jede Mahlzeit kommentierte.
Ich ging zum Arzt.
Die Antwort: „Die Werte sind normal.“
Es fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht.
Denn nichts war normal.
Wenn Symptome keinen Namen bekommen
Ich hatte eine Liste an Beschwerden, die klingen wie drei verschiedene Krankheiten:
• geschwollenes Gesicht & Knie → Wassereinlagerungen
• überall Schmerzen → Verdacht auf Fibromyalgie
• Bauchkatastrophen → „vielleicht Laktoseintoleranz“
• Müdigkeit nach Essen → Insulinresistenz?
• Brain Fog → Konzentration bei Null
• unangemessene Stressreaktionen → Nervensystem völlig überfordert
• Hormone ausser Kontrolle → Stimmung stürzt ab
Nur mein Blutbild sagte: Alles ok.
Aber mein Körper schrie: Nichts ist ok.
„Es ist nichts“ ist einer der gefährlichsten Sätze im Gesundheitswesen
Wenn Laborwerte nichts zeigen, wird das Problem gerne:
• auf die Psyche geschoben
• als Stress abgetan
• oder als Überempfindlichkeit abgestempelt
Ich war weder hysterisch noch überempfindlich.
Ich war erschöpft. Ich war entzündet. Ich war überlastet.
Nur: kein Arzt hat es gesehen.
Also begann ich, mich selbst zu retten.
Der Gamechanger: Systemdenken statt Symptompflaster
Ich erkannte: Nicht ein einzelnes Organ war das Problem.
Mein System war kollabiert.
Im Körper hängt alles zusammen:
• Immunsystem
• Nervensystem
• Hormone
• Darm
• Stoffwechsel
• Schlaf
Wenn eines fällt, reisst es die anderen mit.
Genau das war passiert.
Mein Körper war dauerhaft im Überlebensmodus.
Er speicherte Wasser.
Er aktivierte Schmerz.
Er blockierte Verdauung.
Er bremste Energie. Er brannte innerlich, ohne Fieber.
Warum gerade Frauen so oft betroffen sind
Der weibliche Körper ist ein Meisterwerk, aber auch ein sensibles System:
• Hormonzyklen
• höhere Stresssensitivität
• emotionale & soziale Belastungen
• perfektionistischer Leistungsanspruch
Wenn Cortisol zu lange dominiert, passiert Folgendes:
✖ Schilddrüse fährt runter
✖ Insulinresistenz entwickelt sich
✖ Wassereinlagerungen nehmen zu
✖ Schlaf wird oberflächlich
✖ Schmerzschwelle sinkt
✖ Entzündungslevel steigt
Das hat nichts mit „Einbildung“ zu tun. Es ist Biologie.
Der stille Motor: Der Darm
Ich las Studien. Viele. Und etwas wurde schnell klar:
90 % unseres Wohlfühlhormons Serotonin entsteht im Darm.70 % der Immunzellen sitzen dort.
Bei mir war alles aus dem Ruder.
Lebensmittel, die ich vertrug, wurden plötzlich Feinde:
• Laktose → Blähungen, Bauchschmerzen
• Zucker → sofortiger Crash
• Gluten → Nebel im Kopf
Wenn der Darm leidet, leidet der ganze Mensch.
Und plötzlich hatte alles einen Namen
Man hätte sagen können:
• Fibromyalgie – Schmerzverarbeitung gestört
• Reizdarm – Darm-Nerven-Achse überlastet
• Insulinresistenz – Energiestoffwechsel instabil
• Ödeme – Stress & Hormonachsenschwäche
Aber ehrlich: Was hätte mir ein Etikett gebracht?
Ich suchte keine Diagnose. Ich suchte: Lösung.
Meine Entscheidung: Ich werde wieder Pilotin meines Körpers
Keine Diätkur. Keine Verzichtsreligion. Keine 30-Tage-Challenge.
Ich begann systemisch:
Schlaf & Nervensystem beruhigen
Darm entlasten & unterstützen
Entzündungslevel senken
Blutzucker stabilisieren
Nährstoffdefizite schließen
Body & Mind wieder verbinden
Und dann kam ein Baustein dazu, der für mich entscheidend wurde:
Vitalpilze.
Nicht als Wundermittel. Sondern als intelligente Verbündete.
Welche Vitalpilze meiner Heilung Kraft gegeben haben
Ich blieb bei sechs Pilzen, die wissenschaftlich spannend sind und Systeme unterstützen: nicht Symptome maskieren.
Reishi – der Abendretter
Ich konnte nicht mehr abschalten. Reishi war wie ein Wechsel in den Reparaturmodus.
• besserer Schlaf
• weniger Druck im Kopf
• Nervensystem lernte wieder „Aus“
Mit jeder Nacht wurde der Tag erträglicher.
Studie hierzu: Die Studie legt nahe, dass Inhaltsstoffe aus dem Reishi-Pilz Prozesse im Körper beeinflussen, die mit Entspannung und Stressregulation zusammenhängen, was erklären könnte, warum Reishi traditionell zur Unterstützung eines ruhigeren Schlafs eingesetzt wird: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38770283/
Hericium – der Bauchdenker
Mein Bauch war mein zweites Gehirn, nur leider im Ausnahmezustand.
Hericium half:
• Darmbarriere zu stabilisieren
• Stimmungsschwankungen zu glätten
• Klarheit zurückzubringen
Ich spürte mich wieder, im Kopf und im Bauch.
Chaga – der Schutz
Oxidativer Stress frisst Energie. Chaga gab mir das Gefühl, robuster zu sein.
Besonders im Winter mein Anker.
Maitake – wenn Energie nicht kommt
Mein Stoffwechsel war wie ein Auto, das im ersten Gang feststeckt.
Mit Maitake:
• weniger Müdigkeit nach dem Essen
• mehr Antrieb
• weniger Wassereinlagerungen
ABM – wenn alles von dir gefordert ist
Agaricus blazei Murrill unterstützte mich in Phasen…
• hoher Belastung
• hoher Infektionsrate
• hoher Erwartungsdruck
Er brachte Stabilität, wenn alles wackelte.
Cordyceps – wenn Energie wieder ins Tun kommt
Es gab eine Phase, in der Bewegung wieder Raum bekommen durfte. Der Wunsch war da, der Körper brauchte Unterstützung auf sanfte Weise.
Cordyceps begleitete mich genau an diesem Punkt.
Er unterstützte mich bei:
• verfügbarer, gleichmässiger Energie
• besserer körperlicher Belastbarkeit
• einem stabileren Gefühl nach Aktivität
Die Energie fühlte sich ruhig und tragfähig an. Der Körper kam ins Tun, Schritt für Schritt.
Cordyceps half mir, Kraft in Bewegung zu bringen, mit Vertrauen, Präsenz und einem besseren Körpergefühl.
Warum Flüssigextrakte?
Kurz und klar:
• bioaktive Stoffe bereits extrahiert
• Aufnahme über Mundschleimhaut möglich
• angenehm einzunehmen (sirupartig)
• kein Chitin, das den Darm belastet
Löffel = Routine = Resultate.
Mein System, meine Regeln
Heute bin ich nicht „perfekt gesund“, ich bin in Balance.
Ich spüre:
• wenn mein Körper Pause braucht
• wenn Stress mich versucht zu überrollen
• wenn mein Darm Hilfe ruft
Und ich reagiere, statt zu kapitulieren.
Ich habe meinen Körper zurück. Und damit mein Leben.
Für wen ist das wichtig?
Für Menschen, die sich nicht ernst genommen fühlen, obwohl sie leiden.
Für alle, die hören mussten:
„Da ist nichts.“
Doch da ist etwas. Und es verdient Aufmerksamkeit.
Dein erster Schritt zurück ins Leben
Es muss nicht kompliziert sein.
Morgens: Maitake + Hericium oder Cordyceps
Abends: Reishi
Optional je nach Phase: Chaga oder ABM
Weniger Kopf. Mehr Körperintelligenz.
Du musst nicht alles alleine herausfinden. Wenn du willst: Ich begleite dich.
Denn du verdienst einen Körper, der für dich kämpft, nicht gegen dich.
Hinweis:
Nahrungsergänzungsmittel dienen der Ergänzung der Ernährung. Sie ersetzen keine medizinische Abklärung oder Therapie. Die beschriebenen Erfahrungen sind persönlicher Natur.




Kommentare